Tomaten- bzw. Duvecreis als Grillbeilage – neue Rezeptur

Schwierigkeit:

Den serbischen Djuvec-Reis – sprich: „Dschuwetsch“-Reis – gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Er ist aber immer ein würziger, roter Reis mit Paprika und Erbsen, der nach der Quellmethode gegart wird. Nach Belieben kommen noch Möhren oder Tomaten hinzu.

Venegard

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45 Minuten


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Zubereitung

Zuerst werden die Frühlingszwiebeln in Ringe, der Knoblauch, die Karotten und die Paprikaschote in kleine Würfel geschnitten.

  1. In einer hochrandigen Pfanne werden die Zwiebel-, Karotten, Paprika-  und Knoblauchwürfel mit dem Reis im Olivenöl unter ständigem Rühren angebraten. 
  2. Damit der Reis nicht zu weich wird, gibt man etwas Sahne zu, die sich wie ein Film um die Körner legt.
  3. Abgelöscht wird mit der Brühe und dem Inhalt der Tomatendose.
  4. Mit Salz, Oregano, Basilikum (getrocknet), Paprikapulver und Pfeffer nach Geschmack würzen. Mit Oregano und Basilikum nicht sparen.
  5. Nun wird alles zusammen aufgekocht und dann  für etwa 20-22 Minuten bei mittlerer Hitze quellen gelassen.
  6. Kurz vor Ende der Kochzeit werden die Erbsen aus der Dose hinzugefügt.
  7. Zuletzt wird der Schnittlauch darüber gestreut.

 

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Interessantes zum Reis

In Deutschland wird der Langkorn- und Rundkornreis in folgenden Qualitätsstufen in den Handel gebracht:

Spitzen-/Premiumqualität: max. 5 % Bruchreis
Standardqualität: max. 15 % Bruchreis
Haushaltsqualität: max. 25 % Bruchreis
Haushaltsqualität mit erhöhtem Bruchanteil: max. 40 % Bruchreis
Bruchreis sind die beim Absieben anfallenden Bruchstücke. Der Anteil von Bruchreis an der Ernte liegt je nach Herkunftsgebiet, Sorte und Verarbeitungstechnik zwischen 18 % und über 50 %. Einige Ernten werden überhaupt nur zur Produktion von Bruchreis eingebracht.

Die Qualitätsstufen beziehen sich ausschließlich auf die Eigenschaften des Reises bei der Zubereitung der Speisen, der Nährstoffgehalt ist (innerhalb derselben Sorte) gebrochen oder ungebrochen, gemischt oder rein, stets gleich. Auch geschmacklich sind beide Varianten identisch, haben aber in Verbindung mit anderen Zutaten leicht abweichende gastronomische Eigenschaften. So nimmt gegarter Bruchreis Soßen und Aromen anders auf als Ganzkornreis. Für den in Deutschland bevorzugten körnigen, lockeren Gabelreis wird oft die Qualität Spitzen/Premium verwendet.

Weil in vielen nationalen Küchen ungebrochene Körner bevorzugt werden, ist der Bruchreis im Welthandel meist billiger. Oft werden Überschüsse von Bruchreis zu Reismehl und Reisgrieß weiterverarbeitet, die industriell zur Produktion von stärkehaltigen Nahrungsprodukten, aber auch Süßigkeiten, Alkoholika und Reis-Essig verwendet werden können. So wird Reismehl im internationalen Raum sehr oft zur Produktion von Bier herangezogen. Er liefert bei der alkoholischen Gärung eine höhere Ausbeute und hinterlässt eine geringere Trebermasse als Stärkelieferanten auf Weizen- oder Roggenbasis, erzeugt aber auch eine andere geschmackliche Note.


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Reis
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